2019
Donauradweg von Passau nach Wien

Der Donauradweg von Passau nach Wien

Günstige Radtour mit längeren Etappen

  • Passau – Wien
  • Schlögener Schlinge, Linz, Stift Melk, Weinregion Wachau
  • Etappenlänge ●●●○○
  • Höhenprofil ●○○○○
  • Günstige Radreise mit längeren Etappen

7
Tage

65
Ø km pro Tag

Am Donauradweg entlang von Passau nach Wien zu radeln, ist sicherlich eine der beliebtesten Radreisen überhaupt. Am zweitlängsten Fluss Europas lebten bereits die Römer. So machen kultureller und historischer Reichtum diese Tour zu einem einzigartigen Erlebnis. Landschaftlich abwechslungsreich präsentiert sich das Donautal zwischen Passau und Wien. Der Fluss bahnt sich eingebettet in die Donauleiten seinen Weg in Richtung Osten. Sie werden von hoch aufragenden, bewaldeten Uferhängen begleitet. Durch das fruchtbare Eferdinger Becken radeln Sie nach Linz, Kulturhauptstadt Europas 2009. Es folgen der Strudengau und der geschichtsträchtige Nibelungengau. In der Wachau werden international erstklassige Weißweine hergestellt. Ihr Ziel ist Wien, das nicht nur für seine Sachertorte und den alljährlichen Opernball berühmt ist.

Reiseverlauf

Der Donauradweg von Passau nach Wien

Kurzinfo

  • Buchungscode
    OE-DOAKT6
  • Start / Ziel
    Passau / Wien
  • Dauer
    7 Tage, 6 Nächte
  • Länge
    ca. 320 km
    Etappenlänge ●●●○○
    zwischen 50 und 80 km, Ø 65 km
    Höhenprofil ●○○○○
  • Parkinformation
    In Passau öffentliche Parkhäuser in Hotelnähe, Kosten ca. 4 € pro Tag
  • Rückreise nach Passau
    Optional mit einem Kleinbus (täglich), Dauer ca. 3,5 – 4 Stunden, Abholung ca. 14 Uhr direkt beim Hotel, muss bei Reservierung mit angegeben werden, zahlbar vor Ort.
    Alternativ in Eigenregie mit der Bahn, Verbindungen mehrmals stündlich, Dauer ca. 3 Stunden, 1 x umsteigen.
Passau am Donauradweg

1. Tag: Individuelle Anreise nach Schärding / Passau

Bummeln Sie durch die beschaulichen Gassen der Stadt am beeindruckenden Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz. Für alle Kultur- und Geschichtsinteressierten hat die Stadt viel zu bieten. Besuchen Sie den das Stadtbild dominierenden Dom St. Stephan, der die größte Domorgel der Welt beherbergt. Im Oberhausmuseum, das in der Veste Oberhaus untergebracht ist, wird die Geschichte der Stadt und der Region lebendig. Von dort oben haben Sie einen phantastischen Blick über die Stadt. Wenn Sie den Blick gen Osten richten, können Sie schon das erste Stück Ihrer Radtour in Augenschein nehmen. Am Abend bietet sich der Besuch eines traditionellen Wirtshauses an. Zur Einstimmung in Ihren Radurlaub finden Sie dort leckere bayerisch-österreichische Schmankerl.

Pause am Donauradweg

2. Tag: Schärding / Passau – Aschach / Brandstatt, ca. 70 – 80 km

Insgesamt werden Sie auf dem Donauradweg zwischen Passau und Wien etwa 320 Kilometer zurücklegen. Die erste Etappe Ihrer Radtour ist schon gleich die längste. Zunächst radeln Sie zwischen dem Bayerischen Wald und dem Sauwald durch ein enges Tal. Bald passieren Sie Obernzell mit seinem Schloss. Legen Sie in Engelhartszell eine Pause ein. Dort befindet sich das einzige Trappistenkloster Österreichs. In der eigenen Brauerei wird Bier nach Vorbild der Belgischen Trappistenbrauereien gebraut. Bald erreichen Sie das Naturwunder Oberösterreichs, die Schlögener Schlinge. Hier windet sich die Donau in einer engen Schleife um einen riesigen Granit-Hügel, auf dem die Ruine Haichenbach thront. Von hier ist es nur noch ein kurzes Stück bis zu Ihrem heutigen Ziel Aschach.

Linz Alter Dom und Dreifaltigkeitssäule

3. Tag: Aschach / Brandstatt – Region Enns, ca. 50 km

Heute radeln Sie zunächst in die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz. In Europas Kulturhauptstadt von 2009 können Sie die herrliche Aussicht vom Pöstlingberg oder einen Spaziergang entlang der Donaulände genießen. Das Kunstmuseum LENTOS mit seiner nachts beleuchteten Glashülle für moderne und zeitgenössische Kunst ist ebenfalls einen Abstecher wert. Sie übernachten in der ersten österreichischen Cittàslow. Hauptziel dieser Bewegung ist die Verbesserung der Lebensqualität in Städten. Im weitesten Sinne kann sie mit dem Prinzip der Entschleunigung verglichen werden. In Enns sollten Sie den Stadtplatz mit dem 60 Meter hohen Stadtturm, dem Wahrzeichen der ältesten Stadt Österreichs, oder die archäologische Sammlung im Stadtmuseum Lauriacum besichtigen.

Zeit für ein Gläschen Wein

4. Tag: Enns – Marbach / Maria Taferl, ca. 65 km

Durch das niederösterreichische Mostviertel gelangen Sie über Wallsee und Ardagger nach Grein. Das wundervolle Barockstädtchen ist der Eingang zum Strudengau. Für die Schifffahrt war das früher einer der gefährlichsten Abschnitte der Donau. Grein war wichtiger Warenumschlagplatz, wodurch die Bürger sehr wohlhabend waren. Dort, wo heute der Wallfahrtsort Maria Taferl liegt, soll einst ein Hirte auf der Suche nach Brennholz gewesen sein. Er entdeckte eine dürre Eiche und setzte die Axt an. Dabei übersah er das Kreuz, das sich auf der Rückseite des Baumes befand. Seine Axt rutschte ab, ohne Schaden am Baum zu verursachen. Stattdessen verletzte sie seine beiden Beine. Als er sich am Fuß der Eiche niederließ, entdeckte er das Kreuz. Er erkannte seinen Frevel und bat Gott um Vergebung. Seine Wunden hörten auf zu bluten und er konnte nach Hause laufen. Seitdem kamen immer mehr Gläubige zu dieser Eiche, um von Krankheiten geheilt zu werden. Um den Baum herum wurde schließlich die Wallfahrtskirche erbaut.

Stift Melk

5. Tag: Marbach / Maria Taferl – Traismauer, ca. 65 km

In Melk sollten Sie heute kurz inne halten und Ihren Blick nach oben richten, sonst entgeht Ihnen die Schönheit des Stifts Melk, das dort über der Donau thront. Selbstverständlich können Sie das prunkvolle Benediktinerkloster auch besichtigen und es in seiner ganzen Pracht und Kunstfertigkeit auf sich wirken lassen. Sobald Sie die Stadt hinter sich gelassen haben, erreichen Sie auf dem Donauradweg ein UNESCO Weltkulturerbe, die Wachau. Sie ist zwischen Passau und Wien die größte Weinbauregion. Hier werden hervorragende Weißweine gekeltert. Am Wegesrand können Sie sich je nach Saison mit Marillen oder Weintrauben versorgen. Über kleine Weinstädtchen und vorbei an der Burgruine Dürnstein gelangen Sie nach Krems, die 1000-jährige Stadt. Hier verlassen Sie die Wachau und erreichen nach wenigen Kilometern das heutige Ziel Traismauer. Bereits die Kelten und Römer ließen sich hier nieder. Das Wahrzeichen der Stadt, das Römertor oder Wiener Tor, ist der imposanteste Bau aus der Römerzeit. Schlendern Sie durch die Innenstadt und tauchen Sie ab in die 2000 Jahre alte Geschichte.

Klosterneuburg

6. Tag: Traismauer – Wien, ca. 65 km

In Tulln dreht sich alles um Egon Schiele, den berühmtesten Sohn der Stadt. Im Egon-Schiele-Museum erfahren Sie wissenswertes über den Künstler und seine Werke. Naturliebhaber sollten sich einen Besuch der Garten Tulln nicht entgehen lassen. Sie ist die erste Gartenschau Europas, die auf Ökologie und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Nun steigen Sie wieder aufs Rad zum Endspurt! Wien empfängt Sie mit offenen Armen. Die Walzerstadt bietet Kunst und Kultur für jeden Geschmack: Die Kaiserresidenz Schloss Schönbrunn, der Stephansdom, der Wiener Prater oder die zahlreichen Museen. Lassen Sie sich bei einem Stück Sachertorte und einem Kaffee von dem einzigartigen Flair mitreißen.

Schloss Schönbrunn in Wien

7. Tag: Individuelle Abreise oder Verlängerung

Nach dem Frühstück endet Ihr Radurlaub auf dem Donauradweg. Auf zwei Rädern sind Sie von Passau bis nach Wien gekommen und haben sicher einiges erlebt. Wenn Sie noch mehr von Österreichs Hauptstadt entdecken möchten, verlängern wir gerne Ihren Aufenthalt.