Ehingen

Ehingen

  • Ca. 26 000 Einwohner
  • Größte Stadt im Alb-Donau-Kreis

Kleiner historischer Überblick

Ehingen ist mit knapp 26.000 Einwohnern die größte Stadt des Alb-Donau-Kreises. Schon in der Jungsteinzeit haben sich die ersten Menschen im Gebiet Ehingens niedergelassen, wie vereinzelte Funde beweisen. Auch die Kelten haben sich im Gebiet um Ehingen aufgehalten. In der Zeit der Römer war es ein wichtiger Durchgangsort. Durch die alamannische Einwanderung begann die Geschichte des Ortes; die erste nachgewiesene urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 961. Die Ansiedlung lag an der Stelle, wo sich heute die „Untere Stadt" befindet. Die eigentliche Gründung fand aber erst durch den Grafen von Berg statt. Nachdem die Grafen des Berger Hauses ausgestorben waren, fiel die Stadt im Jahr 1346 an Österreich. Zwischenzeitlich wurde sie durch die Habsburger an unterschiedliche Adelige verpfändet. Im Jahr 1500 hielt sich Kaiser Maximilian mehrere Male in Ehingen auf. Nach dem 30jährigen Krieg war es regelmäßiger Treffpunkt der schwäbisch-österreichischen Stände. Zwischen 1688 und 1749 hinterließen verheerende Brände ihre Spuren in Ehingen. Mitte/Ende des 19. Jh. entwickelte sich das Gewerbe und somit auch die Stadt. Bedeutend war in diesem Zusammenhang die große Anzahl von Brauereien und das Baugewerbe. Besonders sehenswert sind drei Kirchen, die mit ihren Türmen als Wahrzeichen der Stadt gelten: die Kirche Unserer lieben Frau, die Herz-Jesu-Kirche und die Kirchen St. Blasius und St. Theobald.

Das Hohe Haus

Der ehemalige Marchtaler Klosterhof wurde um 1400 von den Herren von Stain zu Rechtenstein als Stadtsitz erbaut. Die sieben Stockwerke des Fachwerkhauses überragen alle umliegenden Altstadthäuser.

St. Blasius

Das Erscheinungsbild der Stadtpfarrkirche wird vor allem durch die vielfältigen Umbauten bestimmt, wie die mehrfachen Verbreiterungen des Kirchenschiffes.

Die Liebfrauenkirche

Die ersten Anfänge der Liebfrauenkirche reichen bis in das Jahr 1239 zurück. 1454 musste diese einem dreischiffigen spätgotischen Kirchenbau weichen und wurde um 1700 zum Ziel vieler Wallfahrten.