Donaueschingen

Donaueschingen
  • Ca. 21 000 Einwohner
  • Stadt der Donauquelle
  • Thomas Mann würdigt Donaueschingen in seinem Roman Doktor Faustus aus den Jahren 1943-47 als „Zentrum neuer Musik“

Kleiner historischer Überblick

Donaueschingen liegt auf dem Hochplateau der Baar, am Ostrand des südlichen Schwarzwaldes und hat ca. 21.000 Einwohner. In der Nähe der Stadt fließen die Schwarzwaldflüsse Brigach und Breg zusammen und bilden die Donau. Eine kleine gefasste Karstaufstoßquelle im Schlosspark wird übrigens auch gerne als Donauquelle bezeichnet. Donaueschingen wurde 889 als Esginga erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1488 kauften die Grafen von Fürstenberg den Ort und machten ihn ab 1653 zur Residenz. 1806 war es mit dem selbstständigen Staat Fürstenberg vorbei und Donaueschingen wurde badisch. 1908 fiel ein großer Teil der Stadt einem Brand zum Opfer. Donaueschingen ist seit den 20er Jahren des 20. Jh. ein wichtiger Ort europäischer Musikgeschichte. Seit 1921 fanden unter der Schirmherrschaft des Fürsten von Fürstenberg die Festtage Neuer Tonkunst statt, wo viele Vertreter der europäischen Avantgarde ihre Werke vorstellten. Besonders sehenswert sind die Jugendstil-Häuser, die man bei einem Gang durch die Karlstraße zum Rathaus bewundern kann. Außerdem lohnt ein Besuch des Fastnachtsmuseums, wo historische Fastnachtsrequisiten von der langen Geschichte des Brauchtums zeugen.

Sehenswürdigkeiten in Donaueschingen

Donaueschingen - Fürstlich Fürstenbergische Sammlungen im Karlsbau

Fürstlich Fürstenbergische Sammlungen

Im Schloss befindet sich das Privatmuseum des Hauses Fürstenberg, in dem unter anderem Werke des bedeutendsten, zeitgenössischen deutschen Künstlers Anselm Kiefer vertreten sind. Doch neben Kunst sind auch Alltagsgegenstände ausgestellt, darunter Napoleons Reiseurinal.