Sigmaringen

Sigmaringen

  • Ca. 16 000 Einwohner
  • Südlicher Rand der Schwäbischen Alb
  • Ehemalige Residenzstadt der Hohenzollern

Kleiner historischer Überblick

Sigmaringen hat ca. 17.000 Einwohner und war bis 1850 Hauptstadt und Residenz des Fürstentums Hohenzollern-Sigmaringen. Die erste urkundliche Erwähnung ist aus dem Jahr 1077, als König Rudolf von Schwaben die Sigmaringer Burg belagerte. Um 1250 wurde die Burgsiedlung zur Stadt erhoben und kam kurz darauf an Österreich. Im Jahr 1323 wurde die Stadt an Württemberg, 1459 an die Grafen von Werdenberg verpfändet. 1535 wurde sie Lehen der Grafen von Zollern, die die Stadt als  Verwaltungssitz ausbauten und 1805 endlich auch die österreichische Herrschaft abschütteln konnten. Die Landesherrlichkeit war 1850 jedoch schon wieder vorbei. Aus persönlichen Gründen wurden die Fürstentümer Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen an Preußen übergeben, Sigmaringen wurde Sitz des preußischen Regierungsbezirks Hohenzollernsche Lande und von 1873 bis 1972 Sitz des hohenzollernschen Landeskommunalverbandes. Seit 1972 ist die Stadt Sitz des Landkreises Sigmaringen. Wer abends Lust auf Kino hat, kann den Film im erhaltenen Fürstlichen Hoftheater genießen.

Sehenswürdigkeiten in Sigmaringen

Sigmaringen - Schloss Hohenzollern

Das Schloss Hohenzollern

Das mächtige Renaissanceschloss wurde in verschiedenen Bauabschnitten zwischen etwa 1200 und 1902 auf- und umgebaut. Hier entdecken Sie nicht nur die prunkvollen Repräsentationsräume, sondern werfen auch einen Blick in die größte private Waffensammlung mit circa 3 000 historischen Objekten. Da Teile des Schlosses noch bewohnt werden, können Sie es nur während einer Führung besichtigen.

Sigmaringen - St. Johann

Die Stadtpfarrkirche St. Johann

Die Kirche geht auf eine an dieser Stelle bezeugte Burgkapelle zurück. Von bedeutenden Künstlern erbaut und geschmückt, zählt sie zu den Höhepunkten der Barockkunst im süddeutschen Raum. Bis 1844 fanden die Hohenzollern hier ihre letzte Ruhe.

Der Runde Turm

Der Wehrturm war lange Teil der alten Stadtbefestigung. Nachdem er ausgedient hatte, diente er als Wohnturm, bis er in den 1970ern zum Heimatmuseum umfunktioniert wurde. Interessante Aspekte der Stadtgeschichte werden erklärt.

Der Prinzengarten

Der ehemalige Schlossgarten, im Stil eines weitläufigen Englischen Gartens, war früher nur den Mitgliedern der fürstlichen Familie vorbehalten. Heute ist die idyllische Anlage natürlich für alle Menschen geöffnet.